UCpedia: Das Unified-Communications-Glossar

UC-Begriffe einfach und kompakt erklärt

Die Welt der Unified Communications steckt voller technischer Abkürzungen und Fachbegriffe. In unserer UC-Enzyklopädie UCpedia erklären C4B-Experten die wichtigsten IT- und UC-Begriffe wie VoIP, SIP, Cloud PBX oder Active Directory.


Unsere C4B-Experten

Kontakte finden in in Microsoft Teams
Kontakte finden in in Microsoft Teams

Tom Pecher-Wagner

Seit 2017 ist Tom für C4B tätig. Als Director Product Management kümmert er sich um die strategische Entwicklung und den Produkt-Umfang von XPhone Connect.

Spezialist in der TK-Brancheseit 2004
Brennt fürMix aus IT und Kommunikation
Größte Meilensteine der BrancheVoIP und Video-Kommunikation
Lieblings-FachbegriffCallControl – old-school, aber griffig
Größte Meilensteine der BrancheVoIP und Video-Kommunikation
Über den technischen Wandelweniger Hardware, mehr Software
Mitgeprägter BegriffPBX-less
Kontakte finden in in Microsoft Teams
Kontakte finden in in Microsoft Teams

Dominik Schlosser

Der Director Customer Success & Support arbeitet seit 2013 bei C4B und leistet den Know-how-Aufbau und die Prozess-Optimierung im Support-Team.

Spezialist in der TK-Brancheseit 2004
Affinität zur IT/TKseit Windows 3.11 PC in den 90ern
Brennt fürTechnik und wie sie sich verändert
Größte Meilensteine der BrancheVoIP und Virtualisierung
Lieblings-FachbegriffCustomer Success als Schlüssel
Größte Meilensteine der BrancheVoIP und Video-Kommunikation
Über den technischen WandelZentralisierung der IT/TK -> Cloud

Welchen Begriff möchten Sie gerne von einem unserer Experten erklärt bekommen? Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail. Wir freuen uns über Ihre Nachricht!

Das große UC-Glossar

Kurze Definition

Active Directory ist der zentrale Verzeichnisdienst von Microsoft, über den Unternehmen Benutzer, Geräte, Berechtigungen und Sicherheitsrichtlinien verwalten. 

Einfach erklärt

AD funktioniert wie ein digitales Unternehmens-Adressbuch: Dort steht, wer ein Mitarbeiter ist, welche Telefonnummer er hat, welche Zugriffsrechte gelten und wie er sich anmeldet. Die meisten Unternehmen im deutschsprachigen Raum nutzen Active Directory als zentrale Identitäts- und Berechtigungsverwaltung. 

Warum ist der Begriff heute relevant?

Auch in modernen Cloud-Umgebungen bleibt AD ein Fundament der IT-Sicherheit. Hybride Arbeitsmodelle, Remote Work und Zero-Trust-Konzepte funktionieren nur, wenn Unternehmen eine klare Identitätsverwaltung haben. Mit Azure AD (heute Microsoft Entra ID) wächst AD zunehmend in die Cloud. 

Praxisbeispiel

Der XPhone Server kann Mitarbeiterdaten per Lesezugriff automatisch aus dem AD synchronisieren. Dadurch entfällt die doppelte Pflege, Fehler werden reduziert und Nutzer können sich ohne erneute Eingabe ihrer Zugangsdaten authentifizieren. Wird ein neuer Mitarbeiter im AD angelegt, erscheint er anschließend automatisch im XPhone Client inklusive Telefonnummer und Berechtigungen.

Kurze Definition

Amt meint das externe Telefonat.

Einfach erklärt

Der Begriff stammt aus den Dreißigerjahren, als Telefonverbindungen manuell von Telefonisten hergestellt wurden. Diese saßen in der Vermittlungsstelle vor Klappen- oder Glühlampenschränken und steckten Stöpsel um, um die gewünschte Verbindung herzustellen.

Kurze Definition

Ein Amtskanal ist die Leitung oder Kapazität, die ein Unternehmen für externe Telefonate nutzt.

Einfach erklärt

Im ISDN-Zeitalter gab es pro Anschluss genau definierte Kanäle, über die Gespräche geführt wurden. Mit VoIP sind diese physischen Kanäle verschwunden – heute handelt es sich eher um virtuelle Gesprächskapazitäten, die ein Provider bereitstellt.

Warum ist der Begriff heute relevant?

Viele Unternehmen verwenden den Begriff weiterhin, wenn sie über verfügbare Gesprächskapazitäten sprechen – auch bei SIP-Trunks oder Cloud-Telefonanlagen.

Praxisbeispiel

Hat ein Unternehmen zehn „Kanäle“, können gleichzeitig zehn externe Gespräche geführt werden.

Kurze Definition

Anrufer-Identifikation bedeutet, dass der Name oder die Firma eines Anrufers automatisch angezeigt wird, sobald ein Anruf eingeht.

Einfach erklärt

XPhone gleicht eingehende Rufnummern mit verschiedenen Datenquellen ab – CRM, ERP, Outlook, öffentliche Telefonbücher etc. Die Reihenfolge dieser Quellen kann definiert werden, damit zuerst die wichtigsten Systeme geprüft werden.

Warum ist der Begriff heute relevant?

Unternehmen haben zahlreiche Systeme mit Kundendaten. Eine intelligente Anruferkennung spart Zeit, verbessert das Kundenerlebnis und verhindert verpasste Chancen.

Praxisbeispiel

Ein Kunde ruft an → der XPhone Client öffnet automatisch dessen CRM-Datensatz, inklusive Historie. Wenn kein Ansprechpartner gespeichert ist, zeigt XPhone zumindest den Firmennamen an – ein Vorteil besonders im Vertrieb & Service.

Kurze Definition

Der B-Kanal war im ISDN die Einheit, über die Sprache und Daten übertragen wurden.

Einfach erklärt

Ein ISDN-Anschluss hatte typischerweise zwei B-Kanäle – man konnte also zwei Gespräche gleichzeitig führen. Heute spielt das keine Rolle mehr, da VoIP beliebig skalierbare virtuelle Kanäle nutzt.

Warum ist der Begriff heute relevant?

Viele IT-Administratoren verwenden den Begriff noch, wenn sie von „Kanälen“ sprechen. Auch ältere Telefonanlagen oder Verträge enthalten ihn noch.

Kurze Definition

CTI verbindet Telefonie mit dem Computer, sodass Anrufe direkt am PC gesteuert werden können.

Einfach erklärt

CTI eliminiert das manuelle Tippen von Telefonnummern und zeigt automatisch alle relevanten Informationen zu einem Anrufer an. Es ist ein Kernbestandteil moderner Unified Communications. Der XPhone Client steuert Tischtelefone und Softphones direkt vom PC aus – inklusive Hotkeys, Präsenzanzeigen und Datenbankabfragen.

Warum ist der Begriff heute relevant?

Durch Homeoffice, mobile Arbeit und CRM-Systeme ist die direkte Kopplung von Telefonie und IT entscheidend, um Zeit zu sparen und Kunden schneller zu bedienen.

Praxisbeispiel

Ein Kunde ruft an, das CRM öffnet sich automatisch, der Mitarbeiter sieht direkt die letzten Vorgänge.

Kurze Definition

Eine IM-Adresse ist die eindeutige Kennung eines Benutzers für den Echtzeit-Chat in einer UC- oder Messaging-Lösung.

Einfach erklärt

Wie eine E-Mail-Adresse identifiziert die IM-Adresse einen Nutzer eindeutig im Chat-System. Mit ihr wird sichtbar, wer erreichbar, abwesend oder offline ist – besonders wichtig in hybriden Arbeitswelten.

Warum ist der Begriff heute relevant?

Instant Messaging ist neben Telefonie der wichtigste Kommunikationskanal im Unternehmen. Moderne Systeme ermöglichen zudem Federation mit externen Partnern (z. B. Microsoft Teams).

Praxisbeispiel

Ein Mitarbeiter sieht im XPhone Client, dass ein Kollege im Homeoffice gerade „verfügbar“ ist und startet direkt einen Chat. Über Federation können XPhone-Nutzer auch mit externen Teams-, Skype- oder XPhone-Systemen chatten, sofern die IM-Domäne (z. B. c4b.com) im DNS registriert ist.

„Viele von uns arbeiten seit Jahrzehnten in der Telekommunikations-Branche. Mich selbst hat die IT schon im Kindesalter fasziniert, seit ich Mitte der 90er meinen ersten Windows 3.11 PC bekam. Wenn ich jetzt über UC-Begrifflichkeiten rede, merke ich, wie stark sich die Technologie in allen Bereichen gewandelt hat. Hin zur Telefonie, die ganz und gar ohne physische TK-Anlage auskommt.“

Dominik Schlosser ǀ C4B

Das große UC-Glossar

Kurze Definition

PBX steht für Private Branch Exchange und ist die englische Bezeichnung für Telefonanlage.

Einfach erklärt

Der Ausdruck stammt aus einer Zeit, als für die Telefonie noch physische Verbindungen erforderlich waren. Auch heute ist die PBX ein privates Netzwerk an Telefonen, das als eigenes System an das allgemeine Telefonnetz angebunden ist.

Warum ist der Begriff heute relevant?

Die PBX hängt häufig nicht mehr als Hardware an der Wand. Sie ist ein Rechner mit einem LAN-Anschluss und virtualisiert nurmehr die Telefonanlage. Man nennt sie deshalb auch IP-PBX.

Praxisbeispiel

Neben den langjährigen Vorteilen für Unternehmen wie Durchwahlen oder kostenlose interne Anrufe sind nun ganz neue Möglichkeiten entstanden. Durch VoIP-Telefonie können Softphones angebunden werden und auch von unterwegs bleibt man unter der Bürodurchwahl erreichbar. Heute existiert die Möglichkeit, UC-Software auch ohne Telefonanlage zu betreiben. XPhone nutzt dazu stattdessen einen SBC.

Kurze Definition

Der Begriff PBX-less wurde bei C4B geprägt und heißt schlicht „ohne Telefonanlage". PBX-less beschreibt ein Szenario, in dem keine klassische Telefonanlage mehr benötigt wird, weil die UC- oder Kommunikationslösung selbst alle Telefoniefunktionen bereitstellt.

Einfach erklärt

Der XPhone Server verfügt über eine eigene integrierte Telefonanlage (XCC). Dadurch können Unternehmen eine vollwertige Kommunikation ohne Fremd-PBX betreiben.

Warum ist der Begriff heute relevant?

Immer mehr Unternehmen reduzieren ihre IT-Landschaften. Weniger Systeme bedeuten geringere Kosten, weniger Komplexität und weniger Fehlerquellen.

Kurze Definition

Eine Cloud PBX ist eine Telefonanlage, die nicht im eigenen Unternehmen, sondern im Rechenzentrum eines Providers betrieben wird.

Einfach erklärt

Statt Hardware im eigenen Netzwerk nutzen Firmen eine virtuelle Telefonanlage über das Internet. Die Telefone sind vorkonfiguriert, Updates laufen automatisch und Skalierungen sind sofort möglich.

Kurze Definition

Session Border Controller (SBC) koppeln interne (sichere) Netzwerke eines Unternehmens mit externen (unsicheren) Datennetzen und bieten an dieser Stelle sprachspezifischen Firewall-Schutz für die Computer-Telefonie.

Einfach erklärt

Ein Session Border Controller besteht aus dem Session Controller (Signalisierung), dem Media Controller (Sprachverbindung oder Media-Streaming) und einer Komponente für die Bereitstellung der Zugangskontrolle für die Ressourcen und für die Datensicherheit.

Warum ist der Begriff heute relevant?

Der SBC sorgt für Sicherheit. Über das Sicherheitsthema hinaus ist er imstande, Telefonanrufe und andere aktive Medien aufzubauen, durchzuführen und zu beenden. Über den SBC werden die Rechte eines Teilnehmers gesteuert und z. B. Auslandsgespräche unterbunden. Zudem kann der SBC externe Videosysteme oder Softphones im Homeoffice einbinden.

Praxisbeispiel

Kommt ein Anruf (Session) an, wird dieser vom SBC angenommen oder – beispielsweise bei Verdacht auf einen Hackerangriff – abgewehrt.

Kurze Definition

Das Session Initiation Protocol (SIP) ist ein Netzprotokoll zum Auf- und Abbau einer Kommunikationssitzung zwischen zwei oder mehreren Teilnehmern. Im Gegensatz zu VoIP kann SIP nicht nur Sprache übertragen, sondern unterstützt auch Video, Screen-Sharing oder Chat.

Einfach erklärt

SIP regelt, dass ein Gespräch zustande kommt – nicht wie die Sprache übertragen wird. Es sendet Einladungen, Bestätigungen und Gesprächsende-Signale (INVITE, OK, BYE). Die eigentlichen Daten für die Kommunikation müssen über andere, dafür geeignete Protokolle ausgetauscht werden. Hierzu werden z. B. das Session Description Protocol (SDP) und das Realtime Transport Protocol (RTP) eingesetzt.

Warum ist der Begriff heute relevant?

Bei C4B intern kursiert der Spitzname “Seriously Important Protocol”. Warum ist SIP so wichtig? Weil das Protokoll die Datenpakete verschlüsselt. Lesbar sind lediglich die IP-Adressen sowie die Aktionen der User: Ein Anrufer schickt einen Invite an den Empfänger, der diesen bestätigt. Das Gespräch endet mit einem Bye.

Praxisbeispiel

Ein User klickt im XPhone Client auf „Wählen“ → der Client sendet ein SIP-INVITE → das Gespräch wird aufgebaut.

Kurze Definition

Ein SIP-Trunk verbindet die Telefonanlage eines Unternehmens mit dem Internet-Telefonieanbieter.

Einfach erklärt

SIP-Trunks sind Datenleitungen, die in der VoIP-Telefonie dazu dienen, lokale Telefonanlagen ans Internet anzubinden. Hierfür müssen die Telefonanlagen den SIP-Standard unterstützen. Während das Netzprotokoll SIP für den Auf- und Abbau der Kommunikationssitzungen sorgt, bündelt der SIP-Trunk die Daten an einem Gerät.

Warum ist der Begriff heute relevant?

Durch die ISDN-Abschaltung in Deutschland und der starken Verbreitung von VoIP ist der SIP-Trunk der Standardanschluss für Unternehmen.

Praxisbeispiel

Max wählt eine Nummer. Der XPhone Server schickt über den SIP-Trunk einen SIP-Invite an die Telefonanlage. Diese baut über einen weiteren SIP-Trunk z. B. zum SBC auf der anderen Seite der Telefonanlage das Gespräch auf.

Kurze Definition

Ein Softphone ist eine Software, mit der Nutzer telefonieren können, ohne ein Tischtelefon zu benötigen.

Einfach erklärt

Gespräche laufen über Headset, Laptop oder Smartphone. Alle Telefonfunktionen wie Wählen, Weiterleiten oder Halten sind direkt im Client verfügbar.

Warum ist der Begriff heute relevant?

Mobile Arbeit, hybride Teams und ergonomische Arbeitsplätze machen Softphones zur Standardlösung. Viele Unternehmen reduzieren klassische Tischtelefone komplett.

Praxisbeispiel

Ein Servicemitarbeiter nimmt über den XPhone Client am Laptop ein Gespräch entgegen und leitet es per Klick weiter. XPhone nutzt dafür seine eigene Telefonanlage in Form des XPhone Call Controllers (XCC). Für den User steht mit Softphone die gesamte Bandbreite der Telefonie inklusive Hotline-Management zur Verfügung.

Kurze Definition

Unified Communications beschreibt die Zusammenführung aller Kommunikationsdienste im Unternehmen in einer einheitlichen Anwendungsumgebung.

Einfach erklärt

Telefonie, Chat, Video, Präsenz, E-Mail und Datenquellen werden miteinander verknüpft, sodass Mitarbeiter unabhängig von Ort und Endgerät effizient kommunizieren können, was letztendlich die Produktivität steigert.

Warum ist der Begriff heute relevant?

Hybride Arbeit und Cloud-Services haben UC zum Standard gemacht. Unternehmen benötigen zentrale Plattformen, um Kommunikation, Kollaboration und Datenzugriff zu bündeln.

Praxisbeispiel

Sprache wird ebenso in die IT-Infrastruktur eingebunden wie ERP (Warenwirtschaft), CRM oder E-Mail. Ein wichtiger Teil von UC ist die Präsenz, also die Visualisierung, wie der Gesprächspartner am besten erreichbar ist.

Kurze Definition

VoIP steht für Voice-over-IP, also die Telefonie übers Internet. Es bezeichnet also die Übertragung von Sprache über das Internetprotokoll statt über klassische Telefonleitungen.

Einfach erklärt

Statt der klassischen Telefonleitung wird die Verbindung über das Internetprotokoll aufgebaut. Der gerade in Deutschland lange vorherrschende ISDN-Standard kann dadurch vollständig ersetzt werden.

Warum ist der Begriff heute relevant?

VoIP ist günstiger, flexibler und skalierbar. Es ermöglicht Softphones, Cloud PBX, SIP-Trunks und moderne UC-Dienste.

Praxisbeispiel

Entscheidend ist, dass Sprachdaten bei der Einrichtung priorisiert werden. Im Fachjargon nennt sich das „Quality of Service“ (QoS). Es wird sichergestellt, dass Sprachpakete nicht verloren gehen und in der richtigen Reihenfolge ankommen, damit das Gesprochene immer verständlich ist. Bei einer begrenzten Bandbreite des Users läuft z. B. der Download langsamer, denn die Sprache hat Vorrang.

Historie und Meilensteine der Telekommunikation

Ein Überblick

Wann wurde das Telefon erfunden?

1833 erfanden Carl Friedrich Gauß und Wilhelm Eduard Weber die elektrische Telegrafie. Sie erhielt mit dem von Samuel Morse im April 1838 konstruierten und 1844 verbesserten Schreibtelegrafen wichtige Impulse. Meilensteine auf dem Weg zum Telefon. Die Erfindung des Telefons glich dann einem Krimi. 1860 stellte Antonio Meucci den ersten Fernsprechapparat vor, konnte aufgrund fehlender finanzieller Mittel jedoch kein Patent dafür erzielen. 1861 präsentierte Philipp Reis in Frankfurt das „Telephon“ und demonstrierte damit die Machbarkeit, Töne in elektrische Signale und zurück zu wandeln. Wie viele seiner Erfindungen tat man auch diese als physikalisches Spielzeug ab – Reis starb 1874 mit nur 40 Jahren. Auf Basis der Grundlagenforschung von Meucci und Reis entwickelte Alexander Graham Bell ein Telefon, für das er 1876 beim US-amerikanischen Patentamt ein Patent beantragte. Nur zwei Stunden nach ihm meldete Bells schärfster Konkurrent Elisha Gray ein Telefon zum Patent an. Ein Patentstreit mit etwa 600 Prozessen folgte. Bell gewann sämtliche Prozesse und sein Patent wurde zum ertragsreichsten Schutzrecht aller Zeiten.

titel
titel
titel
titel

WER ERFAND DIE WARTEMUSIK?

Der New Yorker Fabrikant Alfred Levy hatte im Jahr 1962 ein technisches Problem mit seiner Telefonanlage. Ein schadhaftes Kabel nahm Signale eines nahe gelegenen Radiosenders auf. Statt in Stille auf die Vermittlung seines Telefonats zu warten, hörte Levys Kundschaft plötzlich leise säuselnde Musik. Levy erkannte das Marktpotenzial und erhielt am 12. April 1966 das Patent auf eine automatisierte Warteschleifen-Melodie.

wie entstand die automatische Telefonvermittlung?

Der Bestattungsunternehmer Almon Strowger aus Kansas City traute dem Personal der örtlichen Vermittlungsstelle nicht: Er glaubte, dass Gespräche bei der damals üblichen Handvermittlung bevorzugt an seinen Konkurrenten geleitet wurden. Er wollte, dass nicht das Vermittlungspersonal, sondern der Anrufer selbst entscheiden sollte, wen er anrief. Deshalb begann er 1888 mit der Erfindung eines automatischen Telefonvermittlungssystems. Sein erstes Modell bestand angeblich aus einer runden Kragenschachtel und Stricknadeln. 1891 erhielt er das US-Patent.

titel
titel

Kunden-Hotline

XPhone kennenlernen

Kunden-Hotline

XPhone kennenlernen

XPhone-News